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Bayreuth [ Ende April oder Anfang Mai 1797 ].
328,20
Lieber Bruder,

Schukman fragte mich, ob du das Patent noch nicht hast. Deine
Vokazion ist schon von Hardenberg bestätigt. — „Du treibst, sagt’ er
mir, nichts als was du schon getrieben, nämlich Steuer-, Zol- und
Umgelds
-Einnahme.“ 200 fl. oder ungefähr so viel beträgt die328,25
Kauzion. Mit dem Etatsjahr geht dein Amt an und du must nach
Sparnek. — Es ist alles unveränderlich. Ich habe alles aus Schukmans
Munde. Schicke mir meine Bücher zurük — grüsse meine Fr. Schwä-
gerin — lebe wohl.

Fr. Richter
328,30

H: ehem. Senatspräsident Rudolf Richter, München.
Vgl. Nr. 528, 556, 628.

Textgrundlage:

603. An Gottlieb Richter in Selbitz. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 328 (Brieftext); 509 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Gottlieb Richter. Bayreuth, Ende April oder Anfang Mai 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_603 >


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