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Eiligst
[ Hof ] d. 14 Febr. [1795?]
53,31
Weil Sie zürnen, wenn Sie meine Briefe an Emanuel nicht zu lesen
und zu überschicken bekommen: so geb’ ich Ihnen diesen zu beidem, ob
er gleich nur für eine Mansperson d. h. nur für den Kopf geschrieben
ist. Abends siegl’ ich ihn bei Ihnen. Dafür bitt’ ich Sie, mir meine53,35
Bayreuther Briefe an Sie, ferner Ihren Geburtstagswunsch und 54,1
endlich den Brief nach der langen Trennung, zu — leihen: denn auf
mein heiliges Ehrenwort, ich gebe sie Ihnen wieder. Denn die
Zurükfoderung bleibt andern Verhältnissen. Sie thäten mir einen
grossen Gefallen, wenn Sie mir sie sogleich nach dem Essen mit54,5
schikten. Und zu diesem wünsch’ ich gesegnete Malzeit!

R.


H: Berlin acc. ms. 1901. 197 (Nr. 15) (derzeit BJK). J: Täglichsbeck S. 134. 54 , 1 Bayreuther] nachtr. Ihren] aus den
Mit Nr. 64? Bayreuther Briefe: s. Nr. 20 und Bd. I, Nr. 433 und 441. Brief nach der Trennung: Bd. I, Nr. 447; vgl. 238,17f.

Textgrundlage:

66. An Renate Wirth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 53-54 (Brieftext); 407 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Wirth. Hof, 14. Februar 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_66 >


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