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[ Hof, 19. Juli 1797 ]
351,20
Morgen zu früh komm ich dir in der Kühle und im schönern Wetter
nach und gehe mit dir zurük, wenn du es thust. Aber ich glaube nicht,
daß du heute in diesem schwülen Fegefeuer, das noch dazu zu einer Ge
witter Hölle zu werden droht, gehen wirst. — Ach Eger und alle Örter
helfen mir nichts, da mich meine traurige Nachbarschaft mit lauter 351,25
Besorgnissen festbindet.

H: Berlin JP. Präsentat: Mittwoch d. 19 Jul. 97. K (nachtr. im Okt. nach Nr. 651) ohne Überschrift. J: Otto 2,66.
Es handelt sich vielleicht um einen Ausflug nach Bad Steben zu dem dort weilenden Emanuel; vgl. Otto 2,213 und Schäfer an J. P., 29. Juni 1797: „Der gute Emanuel ist Ihnen nun nahe ...“ In Eger wollte Jean Paul die Berlepsch treffen. Die traurige Nachbarschaft ist die kranke Mutter.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

664. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 351 (Brieftext); 518 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 19. Juli 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_664 >


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