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[ Hof, 3. Aug. 1797 ]
359,8
[Da Ihnen ein kurzer Brief lieber ist als Schweigen, so wag’ ich
lieber jenen.] Das Geschik hat eine Richtung meines Lebensweges mit359,10
einem Grabe verschüttet [und nöthigt mich zu einer neuen Bahn.
Meine geliebte Mutter ist mir auf immer aus meinen Armen ge-
nommen; schon ihre Krankheit legte sich wie ein dichter Nebel über
alle Freuden des Frühlings.]

Ihr meinem ganzen Herzen entgegengeseztes System der Liebe.359,15


K: Kalb 3 Aug. i 1: Wahrheit 5,242× (undat.). i 2 (nicht nach K): Denkw. 2,46 (30. Juli 1797). B: IV. Abt., II, Nr. 206? 359 , 10 eine Richtung meines Lebensweges] meinen Lebensweg i 2 15 fehlt i 2
Wahrscheinlich mit den beiden vorigen Briefen zusammen abgesandt, vgl. die Nachschrift zu Nr. 634.

Textgrundlage:

(*) 674. An Charlotte von Kalb. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 359 (Brieftext); 521 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Charlotte von Kalb. Hof, 3. August 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_674 >


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