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[ Hof, 21. Okt. 1797 ]
383,16
Das Schiksal bringt mich durch eine Schneckenlinie von Zufällig
keiten an Sie, lieber Harpokrates, der den Finger lieber an den
Mund als an die Feder legt. Ich wünsche Ihnen so frohe nachschim
mernde Minuten als die schönen waren, die meinen Abend bei Ihren383,20
Freunden zusammensezten.

K: Hagen Erlang. 21 Okt.
Vgl. 330,21. Friedrich Wilhelm Hagen (1767—1837), Theolog, Philolog und Pädagog, damals a. o. Professor der Philosophie in Erlangen, 1799 Schloßprediger und Professor am Gymnasium in Bayreuth, 1802 Diakonus in Selb, 1809 Pfarrer in Dottenheim (vgl. Bd. VI, Nr. 352†), 1816 Stadtpfarrer und Dekan in Windsheim, war anscheinend mit den Liebes kinds befreundet, vgl. Nr. 715†.

Textgrundlage:

724. An Friedrich Wilhelm Hagen in Erlangen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 383 (Brieftext); 531 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friedrich Wilhelm Hagen. Hof, 21. Oktober 1797. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_724 >


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