Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 15. (?) März 1795 ]
57,17
Ich sehne mich oft nach Ebenen, Nächten etc. zurük, über die alle sich
nun das dicke Gewölk der Vergangenheit lagert. Wenn ich einmal
nach Leipzig zurükfliege — weil das Schiksal nicht mehr aus einem 57,20
Nebel auf meines scheint, sondern aus einem reinen Blau — so ist
mein erster Gang — mein erstes Haus die 3 Rosen — zur 4ten Rose der
Freundschaft und ich sage unter der betäubten Umarmung: habe
Dank, daß du deinen alten Freund nicht vergessen hast.

K (nach Nr. 47): An Schreinert in Leipz. 15 [?] März 95. i: Nachlaß 4,253.
Vgl. Bd. I, Nr. 272†. Es handelt sich wohl um Abtragung von Schulden aus der Leipziger Zeit mit dem von Matzdorff erhaltenen Gelde; vgl. Nr. 416.

Textgrundlage:

73. An Schreinert in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 57 (Brieftext); 407-408 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Johann Friedrich Siegmund Schreinert. Hof, 15. März 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_73 >


Zum XML/TEI-file des Briefes