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[ Hof, 29. Mär. 1795. Sonntag]
65,29
Ich wünsche, daß du eben so lustig als spät zurükgekommen — Schicke65,30
mir doch das Program vom Rektor, das mir die Einzugspredigt des
Spitaleseleins ersezen sol. — Lieb wäre mirs — weil mir sonst die
Pracht mit Hosen und Westen vergeblich in den Kästen liegt — wenn
du mir, fals es dich nicht geniert, nach einigen Stunden oder wenn du
wilst, 2 Paar rechte gute Strümpfe schickest, die die Fortsezung des65,35
Schimmers des übrigen Torso sein müssen. Wähle du sie für mich.

H: Berlin JP. Präsentat: am 29 März 95. Auf der Rücks. von Emanuels (!) Hand: Herrn Richter in Hof. J: Nerrlich Nr. 13. 65 , 31 von
Der Rektor Kirsch (s. Bd. I, Nr. 195†) hatte als „Einladung zur öffent lichen Prüfung am 30. März 1795“ veröffentlicht: „Von großen und harten Wintern aus Abulfaradsch.“ Spitaleselein: Brückner, s. zu Nr. 79.

Textgrundlage:

83. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 65 (Brieftext); 410 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 29. März 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_83 >


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