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[ Hof, 31. März 1795? Dienstag]
66,6
Auf alle Fälle kömt heute eine Kleine her. Ich wolte abends zu dir;
komme aber morgen. Bourget ist drunten. — Hier ist die Karschin mit
einigen bezeichneten Liedern. Wenn du es sonst von deiner Zeit, oder
Laune oder Geschwulst erlangen kanst: so thue mir den Gefallen, nur66,10
1. meiner Arbeiten auf den Sontag zu zensieren. Die Ursache zu dieser
Bitte ist so tol und lächerlich, daß ich dir sie nur hinterher sagen kan.
Gute Nacht.

H: Berlin JP. A: IV. Abt., II, Nr. 30?
Unsichere Datierung nach dem Anfang des folgenden. A beginnt: „Ich will mich ein wenig selbst loben ... wegen der Geschwindigkeit, womit ich dein Fixlein zurück an dich spediere, und die dich um so mehr über raschen soll und wird, wenn du bedenkst, daß ich dir’s am Char- oder Stillfreitag [3. April 1795] schon schicken wollte, da du es heute am ersten Feiertag [5. April] oder wenigstens morgen, am zweiten, erhältst oder er halten wirst.“ Bourget: vgl. Nr. 523. Von der Karschin waren 1792 „Gedichte“ erschienen.

Textgrundlage:

85. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 2. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1958.

Seite(n): 66 (Brieftext); 410 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Hof, 31. März 1795. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=II_85 >


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