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[ Berlin, 27. Mai 1801 ]
75,15
Den Geifer der Gemeinheit mit dem Fus austreten. — Je tiefer
ein Lebensgang unter der Erde durch war: desto heller und blühender
ist das Land, das an seinem Ausgang liegt.

K: Schlaberndorf 27 Mai. A: IV. Abt., IV, Nr. 146.
Angekommen 5. Juni mit einem Brief von Karoline. Wie aus A hervor geht, war Henriette in Leipzig aufs tiefste gekränkt worden, hauptsächlich durch Minna Spazier, die „mit teuflischer Freude daran arbeitete, sie und Karoline zu entzweien“ (vgl. 80,3f. und 118,5f.). Jean Pauls Brief enthielt noch mehrere häusliche Aufträge, u. a. die Bestellung eines Bücherbretts, sowie die Bitte, seine Briefe niemandem zu zeigen.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

139. An Gräfin von Schlabrendorff in Meiningen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 4. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1960.

Seite(n): 75 (Brieftext); 347 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Auguste Sophie Henriette von Schlabrendorff. Berlin, 27. Mai 1801. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=IV_139 >


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