Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Johannes Perthes. Meiningen, 9. Februar 1802.

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[ Meiningen, 9. Febr. 1802 ]
134,27

2 C[en]tn[er] Vikt[ualien] zu beinahe 30 Malzeiten trägt mir die
kleine Psyche ins Haus, die ich wie eine noach[itische] Taube aus-
fliegen lies, um die Wasser der künftigen Welt [zu] sehen. — Im134,30
europäischen Sodom — London ist das Gomorha — dauert kein
deutscher Loth aus.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Johannes Perthes. Meiningen, 9. Februar 1802. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=IV_241


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 4. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1960. Briefnr.: 247. Seite(n): 134 (Brieftext) und 371 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

K: Perthes.

Von Jean Pauls Briefen an den Buchähndler Friedrich Christoph Perthes (1772—1843) haben sich nur einige spätere erhalten (jetzt imHamburger Staatsarchiv, s. Bd. VI). Perthes’ Antworten dagegen sindnahezu vollständig erhalten (Berlin JP), jedoch bis auf eine (Denkw. 3,172)bisher unveröffentlicht. — Vgl. 133,25–29. Der Schluß bezieht sich jedenfalls auf den mit Perthes befreundeten Fr. H. Jacobi, der sich vom November 1801 bis Januar 1802 in Paris aufgehalten hatte.