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[ Meiningen, 24. (?) März 1802 ]
140,15
Guten Morgen! Hier sind Lesereien und Ihre Briefe. Wollen
Sie etwas von meinen Schreibereien? — Ferner fragen ich und C.,
was essen Sie vor dem Essen? — Was Ihre Stuben- und Bett
Genossenschaft anlangt, die Mäuse, die mein System von dem
Zusammenhang des Essens und Bettes noch enger nehmen und das140,20
Bett selber geniessen: so folget anbei ein kleines Früh- und Nachtstük
für sie. Anders sind die Bestien nicht vom Schlechtern abzuhalten
als durch etwas Besseres. Auf baldiges Wiedersehen!

J: Denkw. 1,104 (undat.).
Emanuel war am 23. März zu Besuch nach Meiningen gekommen und im Hause des Präsidenten Heim abgestiegen; s. seinen Brief an Karoline Richter v. 14. März 1802, Deutsches Museum f. Geschichte, hg. von L. Bech stein, 2. Band, Jena 1843, S. 333. Er hatte vorher um seine eigenen Briefe an Jean Paul gebeten, und Karoline hatte ihm am 13. Jan. 1802 ge schrieben: „Ihre Briefe sollen Sie sich selbst holen, spricht der Richter ...“ Vgl. 143 , 2 .

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

*254. An Emanuel in Meiningen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 4. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1960.

Seite(n): 140 (Brieftext); 373 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Emanuel. Meiningen, 24. März 1802. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=IV_254 >


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