Edition Briefe von Jean Paul Korrespondenz

Von Jean Paul an Caroline Richter. Berlin, etwa 14. November 1800.

Darstellung und Funktionen des "Kritischen und kommentierten Textes" sind für Medium- und Large-Screen-Endgeräte optimiert. Auf Small-Screen-Devices (z.B. Smartphones) empfehlen wir auf den "Lesetext" umzuschalten.



[ Berlin, etwa 14. Nov. (Freitag) 1800 ]
19,6

Gute! du bist doch glüklich? „Gieb mir lange keinen solchen Abend
wieder?“ — Diese Stelle sol hoff ich das Umgekehrte heissen. — Am
Sontage seh ich dich vielleicht. Die Posten laufen ja während dieser
Zeit hin und her. Man könte sogar, wenn der Himmel sein blaues Auge19,10
aufthut, etwas für den Thiergarten zusammenordnen. — Der Wille
des Vaters ist meiner. — Lebe wohl und liebe dich und mich! Unendlich
seelig war ich gestern, nachdem ichs anfangs nur endlich gewesen war.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Caroline Richter. Berlin, etwa 14. November 1800. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=IV_28


XML/TEI-Dokument

Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 4. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1960. Briefnr.: 28. Seite(n): 19 (Brieftext) und 324 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe)
Siglen

H: Goethe- u. Schiller-Archiv. B: IV. Abt., IV, Nr. 33. A: IV. Abt., IV, Nr. 36? 19,10 sein] aus ein

Karoline hatte geschrieben, ihr Vater möchte gern erst die Antwortder Mutter (an J. P. IV. Abt., IV, Nr. 45) abwarten, ehe Jean Paul die Verlobungsanzeige (Nr. 34) an die Zeitung schicke. (Sie erschien in den BerlinerZeitungen am 27. Nov.) „... ich bin zu warm vom gestrigen Abend.Ach er war schön — ich bitte dich nur gieb mir lange keinen wieder —du machst mich dadurch sehr glücklich ...“