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Berlin. d. 15 Nov. 1800.
19,15
Lieber Freund! Ich mache mir durch dieses Billet die Freude der Täu
schung, als wohnt’ ich nur Gassenweit von Ihnen. Zu schreiben hab’ ich
nichts. Der Barleben’sche Brief läuft jezt zum zweitenmal nach
Weimar. Barleben wünscht, daß sein Aufsaz über die Gärten ins
Modejournal komme und der andere in den Merkur — ohne Honorar. 19,20
— Mir fehlet hier nichts als Zeit zur Arbeit und zur Freude. Leben Sie
wohl unter Ihren langen Musik-Pulten! — Grüssen Sie Ihre
Gattin. —

Richter


H: Dresden. 1 S.; auf der Rücks. Adr.: H. Konsistorial R. Böttiger. 19 , 21 zur2] nachtr.
Bar(de)leben (s. Bd. III, Nr. 417) hatte in einem zweiten, noch nach Weimar gerichteten und Jean Paul von dort nachgesandten Briefe (IV. Abt. (Br. an J.P.), IV, Nr. 10) um Bestellung der Einlage (an Böttiger) und um Unter stützung seines Wunsches gebeten. Den Honorarverzicht hat Jean Paul wohl aus eigner Machtvollkommenheit zugesetzt, vgl. 53 , 28 .

Textgrundlage:

29. An Böttiger. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 4. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1960.

Seite(n): 19 (Brieftext); 324 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Carl August Böttiger. Berlin, 15. November 1800. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=IV_29 >


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