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[ Koburg, 3. März 1804 ]
280,20
Ich lebe mich froh durchs Leben durch. — Tochter, die schon als
¾ Engel geboren wurde, dem ich blos das lezte ¼ zu geben brauche. —
Ich habe in den Titan mein ideal[isches] Eldorado niedergelegt. —
Das Deutsche als Mutter-, das Englische als Ehesprache — Engl[and]
damit es nicht unter den Schnabel des gallischen Hahns oder Kapauns 280,25
gerathe. Ihre Schifsmastbäume sind die einzigen Freiheitsbäume in
Europa und nie werde die betäubend-duftende französische Lilie dafür
gesäet.

K: Die Domeier od. Gad. 3 März. i: Denkw. 3,110×.
Vgl. 297,24f. Esther Bernard war seit 1802 mit Dr. Wilhelm Friedrich Domeier (?—1815), dem Leibarzt des Prinzen August von England, ver heiratet.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

449. An Esther Domeier (gesch. Bernard). In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 4. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1960.

Seite(n): 280 (Brieftext); 418 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Esther Domeier. Coburg, 3. März 1804. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=IV_449 >


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