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[ Hof, 24. Mai 1785 ]
165,25
Lieber Örthel,

Das Buch des H. Pfarrers in Rehau hab’ ich noch nicht bekommen
und stat der Betrachtungen Jerusalems für dich hat er mir aus Mis-
verstand ein anderes von ihm geschikt. Wenn du die A. D. Bibliothek
begehrest, so bittet er dich, sie nur dir bald zuschikken oder abholen zu 165,30
lassen: bezahlen kanst du sie ihm, wenn du wilst. Er treibt mich wegen
dieses Verkaufes sehr und du wirst mir ia bald deine Entschliessung
schreiben. — Übrigens ist die Sonne im Winter uns näher aber
doch kälter. Daher scheint es, daß du der Sonne ähnlichst. Leb wol 166,1
und besser als der kranke und arme Herman.

den Dienstag.

[Gegen] Seiler in Leipzig hatte ich einen voreiligen Verdacht; er
gab das Manuskript von selbst Herman zurük. 166,5


H: Berlin JP. 1 S.; die Nachschrift auf der Rücks. K (nach Nr. 100): An Örthel. Den 25 [!] Mai.
165 , 31 wenn hier natürlich = wann, wie oft bei Jean Paul, z. B. 166 , 13 , 179,31 usw.

Textgrundlage:

106. An Oerthel in Töpen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 165-166 (Brieftext); 463 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Adam Lorenz von Oerthel. Hof, 24. Mai 1785. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_106 >


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