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[ Hof, 11. Sept. 1785 ]
174,30
Wahrscheinlich haben Sie, edler Man, gegen den ich nicht den
Muth habe, höflich zu sein, vor ungefähr 2 Monaten ein Manuskript
etc. erhalten. Rührt Ihr Stilschweigen auf die Bitte, ihm den H. Hart-
[knoch] zum Verleger zu verschaffen, von der weiten Entfernung des
leztern her: so verspricht mir dieses Stilschweigen eine günstige 175,1
Antwort von Ihnen und von Hartk[noch]; und ich brauche zu diesem
Briefe nichts hinzuzusezen als was ich im vorigen vergessen: daß ich
nämlich das Manuskript noch nicht ganz geschikt und daß ich zweitens
sehr arm bin. 175,5


K (nach Nr. 114): An Herder den 11 Sept. i: Wahrheit 4,15. A: IV. Abt., I, Nr. 45.
Vgl. Nr. 120†.

Textgrundlage:

116. An Herder in Weimar. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 174-175 (Brieftext); 465 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Gottfried von Herder. Hof, 11. September 1785. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_116 >


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