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[ Hof, 8. Jan. 1786. Sonntag ]

Ich schreibe eilig und Ihr Titel wäre mir daher ein Hemschuh. —
Was helfen uns aber die ausgespanten Segel, wenn nicht ein starker
Athem in sie bläset? Den hat Ihr H. Vater ganz. Er verwendete ihn 192,5
vielleicht dazu und triebe unser Silberschif geschwinder in den Hafen
zurük, etc. Wenn Sie mir diese Bitte gewären: so werd’ ich ganz zu
dringlich und komme mit einer zwoten zum Vorschein, mit der nämlich,
die erste bald zu erfüllen … Glüklich ist ieder Briefsteller, der mich
nachahmen darf, wenn ich ohne Umstände sage, daß etc. 192,10


K: An H. Pfar[rer] in Rehau den 8 Jenner. 1786. i: Wahrheit 4,37.
Pfarrer Vogels Vater, Johann Achatius Vogel, war Geh. Kriegs- und Domainenrat in Bayreuth (Fikenscher). Es handelte sich vielleicht um das Gnadengehalt von Frau Richter, s. 196,4f. In Vogels Brief an J. P. IV. Abt. I, Nr. 52 heißt es im Postskript: „Mein Vater läßt sich Ihrer Frau Mutter unter der Versicherung, daß er alles Mögliche für sie thun werde, bestens empfehlen.“

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

138. An Pfarrer Vogel in Rehau. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 192 (Brieftext); 470 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Erhard Friedrich Vogel. Hof, 8. Januar 1786. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_138 >


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