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[ Hof, 12. Jan. 1786 ]
192,30
Ich wünschte ich wäre Yorik, der so viel Laune hatte, oder Swift,
der so gut zu loben wuste, oder Voltaire, der so sehr wizig war, oder
auch eine Dame, weil diese so gute Briefe schreiben: so würde ich
diesen gar nicht machen, sondern einen weit bessern, der des Ihrigen
und Ihrer Wolthat etwan würdig wäre. Aber ich habe doch etwas, 193,1
was ich mir nicht erst zu wünschen brauche, nämlich ein Herz, das
dankbar ist und sich freuet, daß es gute Menschen giebt... Möchten
Sie soviel Vergnügen geniessen als Sie überal ausbreiten! Möchten
Sie diesen späten Dank verzeihen! Möcht’ ich noch einmal in der 193,5
Zukunft das Glük geniessen, Sie versichern zu können, daß etc.

K: An die Plothoin. Den 12 Jenner. i: Wahrheit 4,38 (An Frau v. Plotho).
Vgl. Nr. 128†.

Textgrundlage:

140. An Frau von Reitzenstein, geb. von Plotho. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 192-193 (Brieftext); 471 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Eleonore Louise Reitzenstein (Reizenstein). Hof, 12. Januar 1786. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_140 >


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