Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 29. Jan. 1786 ]
195,8
Der Brief ist klein und das Couvert ist gros; wahrhaftig so ist es al
zeit im menschlichen Leben und nichts ist an uns so gros als die Schale.. 195,10
Den Jerusalem hab’ ich schneller durchgelesen als es sein Werth und
besonders einige Predigten des zweiten Theiles verdienen; diese
Geschwindigkeit ist daher mit [?] 1 Theil meines Dankes dafür...
Leben Sie wol; aber schreiben Sie nicht mehr so kalt an mich, wenn
ich Ihnen aus vollem Herzen geschrieben: ich verdiente es warlich 195,15
nicht, wenn Sie oder der H. Aktuar anfiengen dasselbe zu verkennen.

K (nach Nr. 141): An Völkel den 29 Jenner. i: Wahrheit 4,44. B: IV. Abt., I, Nr. 50.
195 , 11 f. J. F. W. Jerusalem, „Sammlung einiger Predigten“, 2 Teile, Braunschweig 1745—53; Völkel hatte um deren baldige Rücksendung ge beten.

Textgrundlage:

144. An Pfarrer Völkel in Schwarzenbach. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 195 (Brieftext); 472 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Johann Samuel Völkel. Hof, 29. Januar 1786. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_144 >


Zum XML/TEI-file des Briefes