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[ Rehau, März 1786? ]
204,29
Lieber Oerthel.
204,30
Ich bin iezt in Rehau und komme erst in ein Paar Tagen nach
Hause. Meine Mutter schreibt an mich und ist in der grösten Noth.
Ach lieber Örthel ziehe sie daraus durch zwei oder drei Gulden, die 205,1
du eher wiederbekommen solst, weil du sie nicht mir, sondern ihr
leihest … Wie viel hab’ ich nicht schon von dir verlangen müssen..

Schikke mir die Bücher, die du dir ausgezeichnet. Lebe recht wol.

Am Dienstage.
Richter



H: Berlin JP. ½ S. 4°; auf der Rücks. Adresse wie zu Nr. 143. J: Wahr heit 3,413× (undat.).
In welchen der häufigen Besuche in Rehau der Brief fällt, läßt sich nicht sicher entscheiden; die Handschrift spricht für 1786; vgl. auch 205,4 mit 203,5f.

Textgrundlage:

159. An Oerthel in Töpen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 204-205 (Brieftext); 475 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Johann Adam Lorenz von Oerthel. Rehau, Oberfranken, März 1786. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_159 >


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