Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 14. April 1786 ]
207,32
Wahrhaftig es hat allemal die schlimsten Folgen, wenn man gelobt
wird: der Teufel wil es so haben. Ich gäbe etwas darum, wenn ich Sie
von niemand hätte loben hören; ich würde Sie dan gar nicht plagen … 208,1
Die Zwischenräume zwischen den Zahltagen der Interessen sind die
Stufeniahre, die den Beutel entseelen; bis meine Mama ihr Schöpfrad
aufwärts treiben kan... Bedarf diese Bitte Entschuldigung bei einem
Manne, der Geld und Menschenfreundlichkeit zugleich besizt? Indessen208,5
ist blos die leztere die Ursache, warum ich mit so viel etc.

K: An Karner den 14 April.
Wohl der Ritterschaftliche Konsulent Joh. Karl Carner in Hof (Weiß mann Nr. 1236). Vgl. Nr. 151.

Textgrundlage:

163. An Carner. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 207-208 (Brieftext); 476 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Johann Karl Carner (Karner). Hof, 14. April 1786. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_163 >


Zum XML/TEI-file des Briefes