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[ Hof, 8. Mai 1786 ]
209,26
Ich kan Ihnen keinen Augenblik länger eine Vermuthung lassen, die
Ihnen so wahrscheinlich und mir so nachtheilig sein mus.... Da ieder
in unsern Tagen Entdekkungen macht, warum solte man nicht seine
5 Finger in meine Taschen, die eine terra incognita waren, eine209,30
Entdekkungsreise mit wahrem Ruhme machen lassen dürfen.... Ich
habe also unser Geheimnis nicht verkauft; aber ich kan nichts dafür,
daß man es stahl. — Denn so schlim der Mensch ist, so mus man ihm
doch das Lob lassen, daß er es selten ist, wenn er ganz und gar keinen
Profit davon ziehen kan.... 209,35


K: An Aktuar Vogel in Schwarzenbach den 8 [ aus 1?] Mai.
209 , 32 Geheimnis: die Verfasserschaft der „Mixturen“; vgl. 199 , 6–8 .

Textgrundlage:

168. An Aktuar Vogel in Schwarzenbach. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 209 (Brieftext); 477 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Wilhelm Vogel. Hof, 8. Mai 1786. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_168 >


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