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Hof den 9. Dezemb. 87
232,6
Hochedelgeborner,
Hochgeehrter Herr,

Ich nahm mir die Freiheit, am 19 Oktob. einen Aufsaz für die
„Litteratur und Völkerkunde“ des H. von Archenholz unter der 232,10
Adresse „An den H. Herausgeber des Journals zur Litteratur und
Völkerkunde“ an Sie einzuschliessen.

Ich bekam darauf noch keine Antwort.

Daher bitt’ ich Sie, mein Requetenmeister beim H. von Archenholz
zu sein oder der Belehrer von mir. 232,15

Ich erinnere mich, daß alle meine Briefe an Sie Bitten waren und
meistens gewährte: ich wil sie nicht mit einer neuen um Verzeihung
vermehren sondern mit der Versicherung beschliessen, daß ich mit
Hochachtung bin

Euer Hochedelgeb. 232,20
ergebenster Diener
F. Richter


H: ehem. Kat. 417 Stargardt (Jan. 1939), Nr. 158. 1 S. 4°. Präsen tat: empf. den 10ten Dez. 232 , 22 F.] vielleicht J.

Textgrundlage:

205. An Buchhändler Göschen in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 232 (Brieftext); 485 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Georg Joachim Göschen. Hof, 9. Dezember 1787. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_205 >


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