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[ Töpen, 4. Mai 1788 ]

Ich sende Ihnen [Fontenelle] von der Mehrheit der Welten, der
Ihnen wenigstens auf dieser ein paar süsse Stunden vorzaubern wird;
ein gutes Buch ist eine Dispensazion von der Trauerzeit dieses Lebens,239,5
die uns so nöthig wie einer Witwe ist. Stat der Mehrheit der Welten
lassen Sie mich ihre Vergänglichkeit kennen lernen. — — wo auf
einmal ein Kopf und ein Herz ist, stat daß man sonst [eine] leere
Schädelstätte stat des einen und eine gorge de Paris stat des andern
antrift. 239,10


K (nach Nr. 218): Amtman Roder den 4 Mai. 239 , 5 ein bis 6 ist.] nachtr.
Georg Gottfried Roder, Klosteramtmann in Fattigau (Adreßbuch 1795, S. 93). Fontenelle: s. 201 , 33 †.

Textgrundlage:

216. An Amtmann Roder in Fattigau. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 239 (Brieftext); 487 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Georg Gottfried Roder. Töpen bei Hof, 4. Mai 1788. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_216 >


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