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[ Töpen, Mai 1788 ]
242,17
Ich bitte dich ohne meine gewöhnlichen langen Floskeln, gieb etwan
etc. Bitte, deren Wiederholung ich so oft ich konte verhütete. Aber an
Quatember kont’ ich nicht. Wenn du es bereuest die Gefälligkeit der 242,20
Annahme gehabt zu haben und dadurch ein curator sexus geworden
zu sein: so vermenge nicht die Nothwendigkeit mit meinem Willen.
Eben so wenig werd’ ich deinen mit ihr verwechseln und weder diese
Bitte noch ihre Abschlagung ändert im Geringsten unsre Freund
schaft. Nach sovielen 1000 Sekunden (ich meine am 2 Feiertag) wirst 242,25
du alles rein vergessen haben.

K: An Otto. 242 , 21 ein curator sexus geworden] aus in einen curator sexus ver[wandelt] worden
242 , 20 Quatember = 14. Mai 1788. 25 2. Feiertag (Pfingsten) = 12. Mai 1788.

Textgrundlage:

221. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 242 (Brieftext); 488 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Töpen bei Hof, Mai 1788. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_221 >


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