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[ Töpen, Mai oder Juni 1788 ]

Unter den guten Lehren, womit Sie meinen Bruder bilden, ver-
gassen Sie ihm die zu geben, daß man seinen Lehrer bezahle. Ver
zeihen [Sie], daß ich die Frage wieviel solange verschoben. Mein 243,5
Brief [ist] so kurz wie das menschliche Leben.

K: An Mehringer.
Georg Jakob Mehringer, geb. 26. Juni 1762 in Hof als Sohn eines Briefträgers, gest. 2. Okt. 1797, hatte 1774—83 das Hofer Gymnasium be sucht, dann in Leipzig und Erlangen Theologie studiert, worauf er sich „mit Unterweisung der Jugend abgab“ (Fikenscher; Weißmann Nr. 5187). Er gab anscheinend Samuel Richter Privatunterricht. Vgl. zu Nr. 228 und Wahrheit 4,325. Später wurde er Hauslehrer bei dem Kammerdirektor von Flotow in Bayreuth, vgl. 394,2 und 402 , 8 .

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

223. An Kandidat Mehringer in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 243 (Brieftext); 488 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Georg Jakob Mehringer. Töpen bei Hof, Mai oder Juni 1788. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_223 >


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