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[ Hof, 7. Juni 1789 ]

Aber Ihrem Sezer dank’ ich für nichts, am wenigsten für seine
Augen, die allemal sahen, was ich nicht geschrieben — noch für sein
Verlesen, etc. noch für seine Interpunkzion, die er mir in einem Tausch262,5
handel stat der meinigen gab — noch für seine Orthographie, die weder
die meinige noch die rechte ist — noch für seine Salve von Drukfehlern,
die er auf iedem Bogen abfeuerte. Wenigstens hat er sich öfter verdrukt
als ich mich verschrieben — daß Ihre Veränderung der Bibliothek keine
Aufhebung derselben werde. — Ich bitte Sie H. M. durch keine An- 262,10
weisung aus meinem Freunde in meinen Schuldner zu verwandeln.

K: An Bekman den 7 Jun. i: Wahrheit 4,115. 262 , 8 iedem] oder ieden
262,9 Veränderung der Bibliothek: s. Nr. 278. 10 Maier? s. Nr. 173†.

Textgrundlage:

264. An Buchhändler Beckmann in Gera. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 262 (Brieftext); 498 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christoph Friedrich Beckmann. Hof, 7. Juni 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_264 >


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