Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Hof, 10. Juni 1789 ]
262,13
Es sol mich der Teufel holen, wenn ich nicht gutes Wetter fertig
habe, aber nicht gratis. Sie sehen, es ist am Wetter nichts auszusezen 262,15
und ich kan auf meine Waare halten..... Ich wünsche, daß Ihr Weg
durch das gelobte Land, tempische Land, Arkadien etc. durchlaufe und
vor der Thür des Paradieses abschnappe, vor Karlsbad nämlich. —
Noch einmal: so könt’ ich doch die dikke Ernte von Kentnissen nicht
durchwaten. Es werden Sie da gewis soviele Freuden umringen, daß262,20
Sie unter ihnen nicht die einzige, die Sie mir gelassen, vermissen.

K (nach Nr. 266): An Joerdens den 10 Jun.
Vgl. Nr. 217†. 262,19—21 Richter wünschte vermutlich, das Werk von Frank noch zu behalten, aus dessen 4. Band er sich in dieser Zeit Auszüge gemacht hat.

Textgrundlage:

265. An Dr. (Peter Gottfried?) Joerdens in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 262 (Brieftext); 498 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Peter Gottfried Joerdens. Hof, 10. Juni 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_265 >


Zum XML/TEI-file des Briefes