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[ Hof, 11. Juli 1789 ]

und ich bin seitdem oft mit Ihnen nach Schleuss[ig] gegangen; aber
wenn ich erwachte, waren Sie und die Schokolade verschwunden und
ich hatte nichts im Maule als Betfedern... meine Hände, die das 266,5
Schiksal ausleerte und band — mein Buch, das ich und der Teufel
mit einander gemacht … Ihr Lebensweg laufe durch lauter Rosen-
thäler und in Ihre Arme wünsche ich (ausser mich selbst) eine schöne
Gattin. Ich habe in meinen noch gar nichts als das Oberbet.

K: An Schreiner [!] den 11 Jul. i: Wahrheit 4,224.
Joh. Friedr. Siegmund Schreinert (so die richtige Namensform), Mineralwasser- und Weinhändler in Leipzig, hatte eine Zeitlang mit Richter und Oerthel in dem Gasthof zu den Drei Rosen gewohnt, der später in seinen Besitz überging (Schreinert S. 23 u. 209). Schleussig: Vorort von Leipzig. Rosenthal: beliebter Spaziergang bei Leipzig, vgl. I. Abt., XIII, 393, 24 .

Erwähnungen im Kommentar:

Orte

Textgrundlage:

272. An Schreinert in Leipzig. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 266 (Brieftext); 499 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Friedrich Siegmund Schreinert. Hof, 11. Juli 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_272 >


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