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[ Hof, 1. Aug. 1789 ]

Wenn ich wüste, daß ich Sie keinem Vergnügen und keiner bessern
Geselschaft entzöge: so würd’ ich Sie heute mit der meinigen heim
suchen um Sie für Ihre Einladung zu bestrafen. Gerade so macht es 267,5
der Teufel: wenn oft ein Christ im Höllenzwang ohne Absicht ihn zu
zitiren, die Zitazionsformel laut ablieset: so erscheint er besagtem
Christen wie Ihnen

Ihr


K: An Wernlein den 1 Aug. i: Wahrheit 4,226.
Joh. Konstantin Friedrich Wernlein (1765—1831), der spätere Schwager Ottos (s. die Stammtafel in Bd. II), hatte 1783—86 in Jena und Leipzig Theologie und Philologie studiert und war seit 1787 Hauslehrer bei dem Kaufmann Herold in Hof (s. Nr. 414†).

Textgrundlage:

275. An Kandidat Friedrich Wernlein in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 267 (Brieftext); 500 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friedrich Wernlein. Hof, 1. August 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_275 >


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