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[ Hof, Mitte Okt. 1789 ]

Ich danke dir für das fette Stük deines Portraits … sie isset alle
Nacht Fische, aber keine am Tage und sie wünscht, daß du Got nach
ahmst, der [die] Fische am 4ten Tage erschuf. 275,5


K: An meinen Bruder.
Jedenfalls an Gottlieb, der damals Schreiber in Naila war und an scheinend ein Stück Schöpsenfleisch geschickt hatte (vgl. Nr. 291), viel leicht eine Frucht seiner intimen Beziehung zu einer dortigen Fleischer meisterstochter, s. zu Nr. 352. „Sie“ ist wohl die Mutter; alle Nacht = im Traume.

Textgrundlage:

285. An Gottlieb Richter in Naila. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 275 (Brieftext); 502 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Gottlieb Richter. Hof, Mitte Oktober 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_285 >


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