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[ Hof, 2. Nov. 1789 ]
277,13
„Wo bleibt H. von [Spangenberg] und sein Ehrenwort?“ werd’
ich gefragt und frag’ ich Sie wieder. Ich theilte die Hofnung Ihres 277,15
Besuchs unter meine Freunde aus.. Es werden Requisitorialschreiben
an das Venzka[er] Gericht ergehen, damit ein gewisser Edelman aus-
geliefert werde, dessen Wort- und Bundbrüchigkeit dadurch exem
plarisch abgestraft werden mus, daß er 3 mal 24 Stunden inkarzerirt
wird in unser Gastzimmer .. Wenn die schöne Nativitätstellerin die 277,20
prophetischen Karten schlägt: so wird sie aus dieser Kartenclavicula
sehen, daß etwas übeles droht, nämlich die Ankunft dessen, der seine
Reisesucht nicht überwinden kan, so sehr er sonst ist etc.

K: Spangenberg 2 Nov. i: Wahrheit 4,99. 277 , 14 Werd
Die Nativitätstellerin ist wohl Wilhelmine von Spangenberg, s. Nr. 300.

Textgrundlage:

290. An A. G. von Spangenberg in Venzka. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 277 (Brieftext); 503 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An August Ludwig von Spangenberg. Hof, 2. November 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_290 >


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