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[ Hof, 24. Nov. 1789 ]
279,13
Da ich die Wahl habe zu erfrieren oder zu schreiben: so thu’ ich das
leztere. Wir verschoben den Holzeinkauf bis heute und müssen ihn 279,15
wieder 8 Tage verschieben, aber unter der Zeit können ich und meine
Klavierspiel Finger ausgewintert sein. Es wäre für uns Höfer gut,
wenn wir etwas von der Feuerung, die wir in der Hölle zu stark haben
werden, in unsere Öfen bei Lebzeiten bekommen könten. — Der Holz
wagen ist ein Kaperschif unsres Geldes. 279,20


K: Wirth 24. Nov. i: Wahrheit 4,231×.
Johann Gottlob Joachim Wirth, Reichspostmeister in Hof, geb. da selbst 18. Febr. 1741, gest. 29. März 1807, hatte aus seiner dritten Ehe mit Friederike, geb. Seidel (s. Nr. 308†) sieben Kinder: 1. Renate, s. Nr. 317†; 2. Sophie Christiane Wilhelmine, geb. 27. April 1776, gest. 24. Mai 1835, verh. 16. Sept. 1800 mit dem Bauführer Joh. Wilh. Baumann; 3. Johanna, s. Nr. 336†; 4. Ludwig August Georg Friedrich, geb. 23. Juni 1779, gest. an den Blattern 29. Jan. 1790; 5. Christiane Eberhardine, geb. 5. April 1781, gest. an den Blattern 7. Febr. 1790; 6. Erdmuth Concordia, geb. 2. Febr. 1783; 7. Johann Christoph, geb. 6. Okt. 1786, gest. 1829 (Weißmann Nr. 8073). Den beiden jüngsten Kindern gab Jean Paul später Unterricht.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

295. An Postmeister Wirth in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 279 (Brieftext); 504 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Eleonora Johanna Katharina Wirth. Hof, 24. November 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_295 >


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