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[ Hof, 25. Nov. 1789 ]
279,22
Ich war noch höflicher gegen mich als Sie, denn ich habe mich
14 Tage eh’ Sie mich nach Venzka einluden, selbst dahin geladen.
Denn die Flitterwochen, die ich unter den Karwochen dieses Lebens279,25
geniesse, bestehen meistens aus Tagen, die ich in Venzka verbracht. —
Vielleicht befracht’ ich meine Taschen mit neuem Gut. Leben Sie nicht
wol d. h. gehen Sie nicht nach Saalfeld sondern nach Hof.

K: An Spangenberg 25 N. i: Wahrheit 4,100.
279 , 28 In Saalfeld lebte vermutlich Spangenbergs Braut, vgl. zu Nr. 240. Seine Schwester Wilhelmine schreibt am 28. Dez. 1789 an Richter, ihr Bruder sei abwesend — „wo? läßt ein Bräutigam nicht lang rathen.“

Erwähnungen im Kommentar:

Personen

Textgrundlage:

296. An A. G. von Spangenberg in Venzka. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 279 (Brieftext); 504-505 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An August Ludwig von Spangenberg. Hof, 25. November 1789. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_296 >


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