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[ Hof, 12. Febr. 1790 ]
280,33
Da ich Ihre Bücher nur in Hände gab, an denen keine langen
Finger sizen: so.. und zu spät, da sie erst nach der nach Töpen ge- 280,35

schriebenen Versicherung anlangten, daß ich nichts mehr von Ihnen 281,1
besässe. Nach einer so oft wiederholten Täuschung wag’ ichs kaum [zu
versichern], daß die Bücherlieferung die lezte sei; sie mag aber die
lezte oder die vorlezte sein, so wird [mir] niemand zumuthen erst zu
zuschwören, daß ich und meine Bekanten Bücher zu lesen und nicht zu 281,5
stehlen pflegen.

K: Oertel in Töpen 12 Feb.
Vgl. Nr. 288†.

Textgrundlage:

301. An Kammerrat von Oerthel in Töpen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 280-281 (Brieftext); 505 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Georg von Oerthel. Hof, 12. Februar 1790. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_301 >


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