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Von Jean Paul an das Journal der Moden in Weimar. Schwarzenbach a. d. Saale, 11. April 1790.

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[ Schwarzenbach, 11. April 1790 ]
287,33

Ich werde in meinem Leben nicht in so viele schöne Hände kommen
als durch die Einrückung ins M[ode] J[ournal] geschehen kan. Ich 287,35

wünsche, daß ich soviel aus dem Aufsaz weggeworfen, daß er selbst 288,1
nicht weggeworfen zu werden verdiene. Mein 2ter Wunsch wär’ eine
Lage, in der ich über den grössern Lohn, die Ehre eines Antheils an
[dem Modejournal] zu haben, ieden kleinern vergessen und verbitten
könte; aber das Schiksal liebt diese Aber.288,5

Zitierhinweis

Von Jean Paul an das Journal der Moden in Weimar. Schwarzenbach a. d. Saale, 11. April 1790. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_315


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956. Briefnr.: 315. Seite(n): 287-288 (Brieftext) und 509 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe) Siglen

K: Ans Modejournal den 11 [aus 16] Ap. i: Wahrheit 4,337. A: IV. Abt., I, Nr. 116.

Das „Journal des Luxus und der Moden“ wurde seit 1786 von Fr. Justus Bertuch und Georg Melchior Kraus in Weimar herausgegeben. Der eingesandte Aufsatz ist „Mein Pasquill auf die schönste Frau in Deutschland“ (II. Abt., III, 224—231, ganz umgearbeitet I. Abt., XVII, 58—68); vgl. Nr. 325 und 331.