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[ Schwarzenbach, 11. April 1790 ]
287,33
Ich werde in meinem Leben nicht in so viele schöne Hände kommen
als durch die Einrückung ins M[ode] J[ournal] geschehen kan. Ich 287,35

wünsche, daß ich soviel aus dem Aufsaz weggeworfen, daß er selbst 288,1
nicht weggeworfen zu werden verdiene. Mein 2ter Wunsch wär’ eine
Lage, in der ich über den grössern Lohn, die Ehre eines Antheils an
[dem Modejournal] zu haben, ieden kleinern vergessen und verbitten
könte; aber das Schiksal liebt diese Aber.288,5


K: Ans Modejournal den 11 [aus 16] Ap. i: Wahrheit 4,337. A: IV. Abt., I, Nr. 116.
Das „Journal des Luxus und der Moden“ wurde seit 1786 von Fr. Justus Bertuch und Georg Melchior Kraus in Weimar herausgegeben. Der ein gesandte Aufsatz ist „Mein Pasquill auf die schönste Frau in Deutschland“ (II. Abt., III, 224—231, ganz umgearbeitet I. Abt., XVII, 58—68); vgl. Nr. 325 und 331.

Textgrundlage:

315. An das Journal der Moden in Weimar. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 287-288 (Brieftext); 509 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An das Journal der Moden in Weimar. Schwarzenbach a. d. Saale, 11. April 1790. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_315 >


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