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Von Jean Paul an Wagner. Schwarzenbach a. d. Saale, 12. April 1790.

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[ Schwarzenbach, 12. April 1790 ]
288,7

Jedes neue Urtheil macht mich lüsterner darnach. Ich kan es kaum
erwarten, unter die Insulaner geführt zu werden, die ohne [?] die
Maschinerie von Pandekten, Bibeln und Dikasterien das sind, was 288,10
wir mit diesem Apparat werden wollen — gute Fürsten [sind]
Menschenmarketender, die die Menschen à la minutta Regiment
weise oder in grosso Länderweis verkaufen.

Zitierhinweis

Von Jean Paul an Wagner. Schwarzenbach a. d. Saale, 12. April 1790. In: Digitale Neuausgabe der Briefe von Jean Paul in der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), überarbeitet von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018). In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. Herausgegeben im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018–). URL: http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_316


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Textgrundlage
D: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956. Briefnr.: 316. Seite(n): 288 (Brieftext) und 509 (Kommentar). Konkordanzen Druck-Digitale Edition

Kommentar (der gedruckten Ausgabe) Siglen

K: An Wagner den 12 Ap. 288,9 ohne] von

Vgl. Nr. 131†. Das erbetene Buch ist vielleicht: G. Keate, „Nachrichten von den Pelewinseln“, deutsch von Georg Forster, Hamburg 1789. Der Schluß des Briefs spielt auf den Soldatenhandel der Bayreuther Markgrafen und auf die sich vorbereitende Abtretung des Landes an Preußen an.