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[ Schwarzenbach, 12. April 1790 ]
288,7
Jedes neue Urtheil macht mich lüsterner darnach. Ich kan es kaum
erwarten, unter die Insulaner geführt zu werden, die ohne [?] die
Maschinerie von Pandekten, Bibeln und Dikasterien das sind, was 288,10
wir mit diesem Apparat werden wollen — gute Fürsten [sind]
Menschenmarketender, die die Menschen à la minutta Regiment
weise oder in grosso Länderweis verkaufen.

K: An Wagner den 12 Ap. 288 , 9 ohne] von
Vgl. Nr. 131†. Das erbetene Buch ist vielleicht: G. Keate, „Nachrichten von den Pelewinseln“, deutsch von Georg Forster, Hamburg 1789. Der Schluß des Briefs spielt auf den Soldatenhandel der Bayreuther Markgrafen und auf die sich vorbereitende Abtretung des Landes an Preußen an.

Erwähnungen im Kommentar:

Personen
Orte
Werke

Textgrundlage:

316. An Wagner. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 288 (Brieftext); 509 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Wagner. Schwarzenbach a. d. Saale, 12. April 1790. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_316 >


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