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[ Schwarzenbach ] den 21 Jul. 1790 [Mittwoch].
301,10
Lieber Otto

Thue mir den Gefallen und lasse mir ½ Buch rothes Meriten
papier holen, weil mirs der Buchbinder das vorigemal wieder ab
schlug; und schik’ es am Donnerstag vormittags zu meiner Mutter.

Nebst einem Briefe, worin du mir ein Paar kleine Antworten und 301,15
ein Pensum giebst.

Versalze mir aber nicht wieder den Donnerstag wie den Sontag,
nämlich durch Unsichtbarkeit.

Apophtegma [!] des Wetteraugurs und des Clairvoyant des
Himmels: 6 Wochen bleibts so. 301,20

Richter

Hate-toi un peu, à finque notre Mercure ne retourne pas sans
tes lettres.


H: Berlin JP. 1 S. 4°; auf der 4. S. Nachschrift und Adresse: Des Herrn Christian Otto Hochedelgeboren in Hof. K (nach Nr. 327): Otto 21 Jun. [!] J: Nerrlich Nr. 2. A: IV. Abt., I, Nr. 114. 301 , 15 paar K
301 , 22 Mercure: wohl der Leistenschneider, vgl. 60 , 31 †.

Textgrundlage:

330. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 301 (Brieftext); 513 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Schwarzenbach a. d. Saale, 21. Juli 1790. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_330 >


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