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[ Schwarzenbach, 1. Aug. 1790 ]
301,25
Ich habe von Monat zu Monat gezögert, meine alte Zudringlichkeit
zu erneuern etc. Kaum entschuldigt mich der — erste August — weil es
keine Einrückung vertrug. Sie werden mehr an Zurükgeben als Ein
rücken gewohnt sein. Da mich der Gedanke Ihrer angehäuften Geschäfte
tröstet, unter denen meine Angelegenheit so leicht unsichtbar wird. 301,30


K (nach Nr. 328): Den 1 Aug. 90. Ans Modejournal. i: Wahrheit 4,338×. A: IV. Abt., I, Nr. 116.
Am 30. August sandte Bertuch den Aufsatz zurück, da er dem Plan des Journals nicht entspreche, auch Einheit und bestimmten Umriß ver missen lasse; der Titel „Pasquill“ sei unrichtig, da es sich nicht um eine persönliche, individuelle Satire handle. (Er hatte also den Witz nicht ver standen, daß „die schönste Frau in Deutschland“ doch nur eine sein kann, für die sich freilich jede Leserin hält.)

Textgrundlage:

331. An das Journal der Moden in Weimar. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 301 (Brieftext); 513 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Journal der Moden in Weimar. Schwarzenbach a. d. Saale, 1. August 1790. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_331 >


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