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[ Schwarzenbach, 27. Aug. 1790 ]
307,5
Endlich lass’ ich aus meinem Bücherkarzer und Zwinger etc. wieder
los. Da ich ihn nicht zum Nach- oder Durchblättern sondern [zum]
Durchlesen [entlieh]: so las ich so lange daran als der Rathsphalanx
nicht daran lieset. — Wenn Sie Burgermeister würden (welches ich
nicht zu Ihrer, sondern des Raths Ehre wünsche): so stiften Sie, um 307,10
den Widerspruch volständig zu machen, Ihren Vol[taire] ins Raths-
bibliothekgen. Vor der Inhaftierung — that die Bitte so oft ver
geblich, daß ich den gestorbnen Bayle eher zu sehen hofte als den
gedrukten.

K: Den 27 Aug. 90. Wagner.
Vgl. Nr. 316. 307,13 Bayle: vgl. Nr. 237 und 299.

Textgrundlage:

337. An Wagner. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 307 (Brieftext); 514 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Wagner. Schwarzenbach a. d. Saale, 27. August 1790. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_337 >


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