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[ Schwarzenbach, 17. Mai 1791. Dienstag ]
337,9
Ich schik das Romängen, weils so niedlich, so nüzlich und von 337,10
Hermes ist und weils Morgen Mitwoch und schlechtes Wetter wird.
— Meine zweite und dritte Bitte ist … meine 4te — Im [?] Grund
that ich diese 4 Bitten nur um die 5te anzubringen, daß [Sie] selbst
schreiben möchten. Ich weis nicht, ist heute der Himmel oder mein
Kopf oder die Dinte zu dik oder hab’ ich zuviel Essen oder zu wenig 337,15
Neuigkeiten in mir — genug ich mus eine Glaze von 2 Seiten lassen
und nach der Empfehlung über diese hinunter springen, um unten an
der Treppe mit besondrer Hochachtung zu stehen als etc.

K: Renata 17 Mai. 337 , 10 niedlich] aus klein
Das Romänchen von Hermes ist vielleicht „Manch Hermäon“, Leipzig 1788, das allerdings kein Roman ist. Zu dem Schluß vgl. den von Nr. 389.

Textgrundlage:

375. An Renate Wirth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 337 (Brieftext); 524 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Renate Wirth. Schwarzenbach a. d. Saale, 17. Mai 1791. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_375 >


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