Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Schwarzenbach, 8. Mai 1792 ]
348,31
.... Wir machen es wie die Juden, die von den Jüngern, die das
Wunder nicht thun konten, zu dem Hern giengen, der es volendete.
Meine histerische Frage, ob der intermittierende Puls, der wie die
Frage eine Folge meiner Hypochondrie ist, deren materia medica die 348,35

Chaussee und deren Therapeutik die Diätetik war. — Den Gesunden, 349,1
die Sie belehren, und den Kranken, die Sie heilen — den Pazienten
und Gelehrten.

K (nach Nr. 386): D. Isenflam in Erlang 8 Mai.
Jakob Friedr. Isenflamm (1726—93), Hofrat und Professor der Medizin in Erlangen, war Lehrer der beiden jungen Joerdens gewesen, die in Erlangen studiert hatten. Vgl. Matth. 17,14—21. Richters Gesundheit hatte durch die Anstrengung des Romanschreibens neben der pädago gischen Tätigkeit gelitten; er konsultiert den Arzt aber weniger für sich selbst als für eine der Köhlerschen Töchter, s. Nr. 387†.

Textgrundlage:

385. An Dr. Isenflamm in Erlangen. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 348-349 (Brieftext); 527 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Jacob Friedrich Isenflamm. Schwarzenbach a. d. Saale, 8. Mai 1792. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_385 >


Zum XML/TEI-file des Briefes