Hinweis zur mobile-Version:
Bitte beachten Sie, dass Brieftexte und Kommentare auf Medium und Large Screen-Devices optimal dargestellt werden, während eine responsive Darstellung des Textes auf Small Screen-Devices durch die Beibehaltung des Zeilenumbruchs beeinträchtigt ist.



[ Schwarzenbach, 6. Juli 1792 ]
359,6
Ich überfalle Sie recht oft — hier bring’ ich schon wieder etwas
getragen, eine exzentrische Idylle, ein dessein à la plume von einem
Geschöpf, dem der sinliche Freudendünger die höhere Sonne vergütet.
Auf Ihr Urtheil über seinen Werth oder seine Bogenzahl kömt es an, 359,10
ob es dem Buch sol beigeleimt werden; aber die „7 Worte“ werden
sich in jedem Falle dazu schicken. Ich werde selten eine Stunde haben,
wo mein Herz so hoch schlug, wo mir fast alle Sinnen so vergiengen
[wie] in der Geburtsstunde jener 7 Worte. Ich brenne nach einer
Antwort von meinem Freund und bin ewig der Seinige.359,15


K (nach Nr. 393): Moriz d. 6 Jul. i: Wahrheit 4,353. A: IV. Abt., I, Nr. 138.
Mit dem Wuz und den laut Tagebuch am 5. Juli 1792 „unter Entzücken“ geendigten „Sieben letzten Worten“. Beides wurde dem Roman angehängt.

Textgrundlage:

395. An Karl Philipp Moritz in Berlin. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 359 (Brieftext); 530 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände


Zitierempfehlung:

An Karl Philipp Moritz. Schwarzenbach a. d. Saale, 6. Juli 1792. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_395 >


Zum XML/TEI-file des Briefes