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[ Schwarzenbach, Juli 1792 ]
362,10
Dedikazion.

Warum solt’ ich Phantasien über den Mond einer Person nicht
dedizieren, die so viele Aehnlichkeiten mit ihm hat und die eben so wie
er sanfte, milde, sich in die Nacht der Bescheidenheit verhüllende und
magische an Vergangenheit und Zukunft erinnernde Stralen wirft? — 362,15
Und was verschlägt es, daß sie ihm in zwei Dingen nicht ähnlicht, in
den Flecken und in der Veränderlichkeit? …

Jean Paul


H: ehem. Friedr. Bracker. Auf der 2. Seite eines Manuskripts von ursprünglich 12 S. 4° (S. 7—10 fehlen) mit der Aufschrift auf S. 1: Phantasien über den Mond. d. 18 Jul. 1792. A: IV. Abt., I, Nr. 139.
Der dedizierte Aufsatz ist die ursprüngliche Fassung der im Quintus Fixlein abgedruckten, dort der „Pflegeschwester Philippine“ gewidmeten phantasierenden Geschichte „Der Mond“ (I. Abt., V, 46—58). Vorher hatte Jean Paul Helene schon den ebenfalls in den Fixlein aufgenommenen, vom 28. Juni 1792 datierten Aufsatz „Der Tod eines Engels“ dediziert (H im Germ. Museum). Vgl. 385 , 22—25 .

Erwähnungen im Kommentar:

Werke Jean Pauls

Textgrundlage:

400. An Helene Köhler. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 362 (Brieftext); 531 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Helene Köhler. Schwarzenbach a. d. Saale, Juli 1792. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_400 >


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