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[ Schwarzenbach ] 8 Aug. 92 [Mittwoch].
362,27
Sei so gut, lieber Otto, und lese die Vorrede durch und streiche,
fals eine zu schreiende Dissonanz drinnen wäre, sie weg. Den Brief
an Moriz kanst du lesen; aber mit meiner Toleranz für alle Briefe und 362,30
Menschen und erst nach der Vorrede.

Ich denke gar, ich komme morgen. — Das Motto bleibt. —
Lebe wol.

R.

Freilich must du mir gar den Gefallen thun, die Vorrede auf die 363,1
fahrende Post zu schicken und das Postgeld in die Schneiders Rech
nung zu bringen.

Noch etwas: gebe meinem Bruder nur unterdessen Einen jabot zu
meinem Hemd, die andern sind noch nicht fertig. 363,5

H: Berlin JP. 1 S. 4°; auf der Rücks. Adresse: Herrn Christian Otto Hochedelgeboren in Hof. J: Otto 1,121×.
Mit der Vorrede zur Unsichtbaren Loge (datiert „im Erntemond 1792“). Das Motto hatte Jean Paul der Auswahl aus des Teufels Papieren ent nommen. 363,2f. Schneiders Rechnung: vgl. 364,34f.

Textgrundlage:

402. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 362-363 (Brieftext); 532 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Christian Otto. Schwarzenbach a. d. Saale, 8. August 1792. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_402 >


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