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[ Schwarzenbach, 20. März 1793 ]

„Und er trieb einen Teufel aus, der war stum.“ Das ist auch der
einzige, den Sie im Leibe haben und den ich durch alles Exorzisieren
nicht herausbringe. — ich würde — eine Pedal Kallygraphie — von 374,5
Ihren Füssen ein Paar Zeilen fodern. (Der frere servant macht die
Loge auf.)

[In ein Exemplar der „Unsichtbaren Loge“]

Dem Herrn Kollaborator Wernlein giebts aus der wärmsten
Hochachtung374,10

Sein unveränderlicher Freund
Jean Paul.


H Kat. 649 Stargardt (April 1991), Nr. 358 (Widmungsexemplar der "Unsichtbaren Loge), ehem. Slg. Apelt, Zittau. K (nach Nr. 417): Wernlein d. 20 März 93. A: IV. Abt., I, Nr. 145. 374,5 vielleicht Kallygraphin 6 ihren
Vgl. Luk. 11, 14. Das Dedikationsexemplar wurde vermutlich durch einen von Richters Brüdern überbracht.

Textgrundlage:

416. An Wernlein in Neustadt a. d. Aisch. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 374 (Brieftext); 536 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Friedrich Wernlein. Schwarzenbach a. d. Saale, 20. März 1793. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_416 >


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