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Bayreuth d. 14 Jul. 1793 [Sonntag].
394,21
Ich schreibe dieses Vormittags, eh’ ich das Vergnügen habe, Sie
lachen zu sehen. Ich wil diesem Brief erst in Hof das Postskript bei-
fügen, worin ich Ihnen für die Gütigkeit danke, die ich heute Nach
mittags von Ihnen empfangen werde. Ich bin, bis ich zu Ihnen und 394,25
nach Hof komme, hier in der Sonne etc. — Wünsche, daß die Apotheke
[?] nur im 1ten, nicht 2ten Stokwerk wohne. Da eine Frau von allem
dem Man die Hälfte abgiebt: so machen Sie es auch mit Ihrer
Fröhlichkeit so.

K (nach Nr. 437): An Frau Kammerkommissar Meyer in Bayreuth. 394 , 26 Apotheke] vielleicht Apathie (vgl. 396 , 13 )
Adressatin ist wahrscheinlich die Frau des Steuereinnehmers und Land schaftskommissars Friedr. Meyer in Bayreuth (Adreßbuch 1795, S. 90), mit der Richter schon bei seinem Besuch in Bayreuth im September 1792 bekannt geworden war (Tagebuch); vielleicht war sie Renatens Tante, vgl. 400 , 18 .

Textgrundlage:

436. An Frau Kammerkommissar Meyer in Bayreuth. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 394 (Brieftext); 541 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Frau Meyer. Bayreuth, 14. Juli 1793. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_436 >


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