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[ Hof, Ende Juli 1783 ]

Verzeihen Sie, daß ich Ihnen dieses Buch nicht eher geschikt.
Früher konte ich es der Person, von der ich es zurück bekommen, nicht
abfordern, one die Höflichkeit, die ich gegen Sie beobachten wollen, 99,5
gegen einen dritten zu verlezen. Nach diesem Feler vergeben Sie noch
den, welchen ich iezt dadurch begehen werde, daß ich es wie die Holländer
mache, die wie man sagt, nichts umsonst geben und nicht einmal die
Antwort auf die Frage: wie viel Ur ist es? Ich bitte Sie nämlich auf
einige Tage um ein Buch, das eine deutsche Erklärung aller iuristi- 99,10
schen Termen enthält.

K (Konzept): 20. An Konsulent Joerdens in Hof. 99 , 8 umsonst] danach gestr. tun und [nicht] einmal den Weg umsonst zeigen
Wahrscheinlich Joh. Gottlieb Joerdens (1747 bis ca. 1790), rechts kundiger Senator und Kaufmann in Hof (Weißmann Nr. 4513). Das über schickte Buch ist vermutlich das erste Bändchen der Grönländischen Prozesse.

Textgrundlage:

55. An Konsulent Joerdens in Hof. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 99 (Brieftext); 446 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Gottlieb Joerdens. Hof, Ende Juli 1783. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_55 >


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