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[ Leipzig, 24. August 1784 ]
126,10
Ohne Ihr Stilschweigen auslegen zu wollen, nehme ich mir die
Freiheit, Ihnen eine neue Satire zu schikken. Ihre Algemeinheit, ihre
Übertreibung und ihre Länge, der vielleicht eine stükweise Einrükkung
abhilft, wird gegen die Fehler betrachtet, die sie einem scharfen Auge
wird Preis geben, wol das Geringste sein, was ihrer günstigen Auf126,15
nahme entgegensteht. Solten Sie daher ihr und d[en] neulichen
Sat[iren] das Urtheil, das ich fürchte, sprechen: so bitte ich Sie mir
beide wieder zuzusenden, weil ich von ihnen, wie der Augenschein leider!
zu sehr verräth, keine Abschrift genommen. — In der Hofnung, daß
Sie für meine schriftstellerische Zudringlichkeit einige Nachsicht126,20
haben werden, etc.

K: 9. An Meißner den 24 August. A: IV. Abt., I, Nr. 29.
Mit der ebengenannten Satire über die Tugenden.

Textgrundlage:

78. An A. G. Meißner in Dresden. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 126 (Brieftext); 454 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An August Gottlieb Meißner. Leipzig, 24. August 1784. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_78 >


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