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137,20
[ Hof, 5. Dez. 1784 ]

Der Verf. schikt Ihnen noch ein Postskript zu derselben, wenn anders
nicht schon ihr Abdruk diese neue Verlängerung eines ohnehin zu
langen Aufsazes verbietet. Sie können daraus einen Schlus auf
meine Schreibseligkeit machen und im voraus Ihre schmeichelhafte 137,25
Erlaubnis bereuen, an Ihrem reichhaltigen Journal fortarbeiten zu
dürfen. Übrigens nehm’ ich mir die Freiheit, die Aufrichtigkeit Ihres
Beifals auf die Probe zu stellen durch die Bitte etc.

K: 14. An den Hern v. Archenholz den 5 [aus 6] Dez. B: IV. Abt., I, Nr. 31.
Vgl. 136,22. Joh. Wilh. von Archenholz (1743—1812), bekannt haupt sächlich als Historiker des Siebenjährigen Krieges, hatte Richters Satire über das dichterische Sinken (s. zu Nr. 76) für die von ihm seit 1782 im Verlag der Gelehrtenbuchhandlung (s. 75,22†) herausgegebene Zeitschrift „Litteratur und Völkerkunde“ angenommen und um weitere Beiträge ge beten. Das Postskript, das nicht mehr Aufnahme fand, da der Abdruck schon erfolgt war, eine Umarbeitung des ursprünglichen Schlusses, fand sich handschriftlich im Nachlaß.

Textgrundlage:

84. An J. W. von Archenholz in Dresden. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.

Seite(n): 137 (Brieftext); 456-457 (Kommentar).
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Zitierempfehlung:

An Johann Wilhelm von Archenholtz. Hof, 5. Dezember 1784. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe (1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_84 >


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